Vereinssatzung

§ 1 Vereinsbezeichnung

(1) Der Verein führt den Namen ?Verein für Integrations- und Jugendhilfe ?Lichtjugend? e.V. Er wird als gemeinnütziger Verein in das Vereinsregister eingetragen.

(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Ziele im Sinne des Abschnitts ?Steuerbegünstigte Zwecke? der Abgabenordnung.

(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Der Verein hat seinen Sitz in Berlin.

(5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des Vereins ist die Integration ausländischer Mitbürger in diese Gesellschaft, die umfassende Förderung der Bildung, Erziehung, sowie die Förderung des interkulturellen und interreligiösen Dialogs, dies wird durch Unterrichte über die Kultur, über die Gesellschaft und über die verschiedenen Religionen gewährleistet.

(2) Zu den Aufgaben und Schwerpunkten zählen insbesondere

1. Hilfe zur Wiedereingliederung gesellschaftlicher Randschichten in die Gesellschaft durch Tätigkeiten im Bereich der Seelsorge, speziell in Gefängnissen (Jugendarrest -und Jugendstrafanstalten), Jugendheimen und der gleichen Einrichtungen, zur Bewahrung gesunder Moral- und Wertevorstellungen.
2. Anbieten sinnvoller Freizeitbeschäftigungen für Jugendliche, um der zunehmenden Kriminalisierung (Drogenszene etc.) entgegenzuwirken, dies soll durch sportliche Aktivitäten, Nachhilfeunterrichten, sowie Gemeinschafts- und Jugendprojekte erreicht werden.
3. Hilfestellung und Beratung bei familiären Problemen, Krisen und Notsituationen, sowie Unterstützung und Aufklärung zur Drogenprävention.


§ 3 Maßnahmen zur Förderung des Vereinszwecks

(1) Zur Erreichung seiner Ziele wird sich der Verein um alle Maßnahmen der direkten Förderung, der Vermittlungsförderung und der Multiplikatorenförderung, insbesondere

1. in Zusammenarbeit mit öffentlichen als auch privaten Einrichtungen, Sportverbänden und ?vereinen, Institutionen( z.B. Gefängnissen und Krankenhäusern ), Jugendherbergen und im Informationsaustausch mit Instituten, Organisationen, Kirchen, Gemeinden, religiösen Einrichtungen und Verbänden bzw. Vereinen aller Religionsrichtungen und Einrichtungen der Schule, der Wissenschaft und Forschung, der Elternschaft, der kulturellen Jugendarbeit, des Bibliothekenwesens sowie des Buchwesens in der Bundesrepublik Deutschland, in anderen deutschsprachigen Ländern sowie im übrigen Ausland, einsetzen,
2. die Zusammenarbeit mit Presse, Rundfunk, Fernsehen und den übrigen Medien der Informations- und Kommunikationstechnologien, zusammensetzen.

(2) Der Verein kann einen Preis für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Förderung der Vereinsziele vergeben. Ferner können besonders förderungswürdige Arbeiten und Studien zur Aus-, Weiter- und Fortbildung ideell und materiell unterstützt werden. Einzelheiten regelt die Geschäftsordnung.

(3) Der Vorstand kann im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung jegliche Einrichtungen gründen, die der Förderung des Vereinszwecks dienen. Er kann sich an bestehenden Einrichtungen anderer Verbände, Institutionen und Organisationen beteiligen, unter der Voraussetzung, dass diese ebenfalls Gemeinnützig sind.

§ 4 Haushalt und Finanzen

Die zur Erfüllung des Vereinszwecks notwendigen Mittel werden bestritten aus
1. Spenden, sonstigen Zuwendungen und Einnahmen,
2. Projektmitteln der öffentlichen Hand,
3. zweckgebundenen Mitteln.


§ 5 Organe des Vereins

(1) Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung. Bei Bedarf kann ein Kuratorium eingerichtet werden, deren Mitglieder vom Vorstand im Einvernehmen mit der Mitgliederversammlung berufen werden.

(2) Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, einem stellvertretenden Vorsitzenden und dem Schatzmeister. Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Sie vertreten den Verein jeweils allein.

(3) Es gibt aktive Mitglieder und fördernde Mitglieder. Aktive Mitglieder sind neben den Gründungsmitgliedern diejenigen natürlichen Personen, die im Verein aktiv mitwirken. Sie haben ein aktives und passives Wahlrecht in der Mitgliederversammlung. Fördernde Mitglieder können alle natürlichen und juristischen Personen, Gesellschaften, Verbände, öffentliche Einrichtungen, Vereine, Institutionen, Unternehmen und Organisationen werden, die bereit sind, die Vereinszwecke finanziell zu unterstützen. Sie haben kein Stimmrecht in der Mitgliederversammlung.

(4) Über den Antrag auf Aufnahme eines aktiven Mitgliedes entscheidet nach positiver Stellungnahme des Vorstandes die Mitgliederversammlung. Über die Aufnahme eines fördernden Mitgliedes entscheidet der Vorstand. Der Austritt ist schriftlich mit vierteljährlicher Kündigungsfrist gegenüber dem Vorstand zu erklären.

(5) Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es gegen die Satzung oder die Interessen des Vereins verstoßen hat. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung nach Anhörung des Mitglieds mit einfacher Mehrheit.

(6) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal pro Jahr statt. Der Vorstand beruft durch schriftliche Einladung mit einer Frist von drei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung die Versammlung ein. Sie ist immer beschlussfähig, wenn hierzu ordnungsgemäß eingeladen wurde, mit Ausnahme der in der Satzung besonders bestimmten Fälle. Wenn ein Drittel aller Mitglieder des Vereins eine außerordentliche Mitgliederversammlung beantragen, so ist der Vorstand mit einer Frist von 14 Tagen sowie Angaben der Tagesordnung zur Einberufung verpflichtet.

(7) Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, Satzungsänderungen bedürfen einer Zweidrittelmehrheit. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu führen, das vom Sitzungsleiter und einem von der Versammlung gewählten Protokollführer unterzeichnet werden muss.


§ 6 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
1. Wahl des Vorstands,
2. Wahl der sonstigen Organe wie: Schriftführer, Kassenprüfer usw.,
3. Beschlussfassung über Satzungsänderungen,
4. Entgegennahme des Jahresberichts sowie Entlastung des Vorstands,
5. Aufnahme bzw. Ausschluss von Mitgliedern,
6. Beratung des Vorstands in Fragen von grundsätzlicher Bedeutung.

(2) Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führen der (die) Vorsitzende bzw. der (die) Stellvertreter(in).

§ 7 Kassenprüfer

Die Mitgliederversammlung wählt jährlich zwei Kassenprüfer, deren Aufgabe es ist, nach Abschluss des Geschäftsjahres die ordnungsgemäße Führung der Kassengeschäfte zu überprüfen und die Richtigkeit durch Unterschrift zu bestätigen. Sie berichten der Mitgliederversammlung über das Ergebnis und schlagen die Entlastung des Vorstands vor.


§ 8 Aufgaben des Vorstands

Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins im Rahmen der Satzung und der Beschlüsse der Mitgliederversammlung. Der (die) Vorsitzende oder im Verhinderungsfalle die beiden Stellvertreter(innen) zusammen sind handlungsbefugt und vertretungsberechtigt.

 

§ 9 Beschlussfähigkeit/Beschlussfassung

(1) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn 2/3 seiner Mitglieder anwesend sind.

(2) Die Mitgliederversammlung ist immer beschlussfähig, wenn hierzu ordnungsgemäß eingeladen wurde und die Satzung nichts anderes bestimmt.

(3) Beschlüsse der Organe werden vorbehaltlich abweichender Regelungen in der Satzung mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei etwaiger Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des (der) Vorsitzenden.

(4) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung beschlossen werden, wenn mindestens zwei Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder erschienen sind. Zum Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von drei Viertel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

 

§ 10

Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.


§ 11

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


§ 12

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind,
oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 13 Anfallberechtigung

Im Falle einer Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt das Vermögen an den Verein für
Familie ? und Jugendhilfe in Europa e.V., Köln, die es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte, gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.